Der Freitag hat eine interessante Reportage übers »Reeperbahn Festival 2012« in Hamburg gebracht (hier lesen).
Was ich aus eigenem Interesse auch bemerkenswert fand:
Von „verkaufen“ redet hier schon fast niemand mehr, im Gegenteil. Denn die Situation hat sich gerade auf fast schon absurde Art gewandelt. Nicht mehr die Musikindustrie hängt hintendran, sondern der deutsche Musikkonsument. Der will immer noch lieber CDs kaufen, statt einfach irgendeine der zahlreichen Musikflatrates zu abonnieren, die es inzwischen gibt.
Doch echte Nischenchancen hat nicht etwa die CD, sondern nach wie vor das gute alte Vinyl:
Und sogar im Konferenzprogramm ist Vinyl ein ernsthaft diskutiertes Thema, jenes „Tonträgerformat“, dem man im Gegensatz zur schnöden CD durchaus eine Zukunft als relevantem Nischenmarkt zutraut. Es ist nicht zu übersehen: Nahezu jede der schon etablierteren Bands hat ihre Alben auch als Vinyl-Version am Merchandise-Stand.
Sag ich doch.
Schade, dass ich nicht nach Hamburg konnte, zum Musikhören.