Neu: Yellyashop für Medienverpackungen

Nach dem erfolg­rei­chen Start unse­res Natür­lich verpacken-Webshops, ist kurz Weih­nach­ten 2012 unse­rer Yel­lya­shop online gegan­gen. Neben dem Sor­ti­ment aus CD-Hüllen, Digi­files und Steck­ta­schen (alles aus Kraft­kar­ton gefer­tigt), bie­ten wir euch Brief­um­schläge, Kraft­kar­ton zum Bas­teln (in A3 und A4) und Kle­be­punkte zum Ver­schlie­ßen der Stecktaschen.

Neu ins Sor­ti­ment auf­ge­nom­men wer­den ab kom­men­der Woche LP-Hüllen aus unbe­druck­ten Kraft­kar­ton. Und auch diese Ver­pa­ckun­gen für Vinyl wer­den noch um Hül­len für Sin­gles und Maxis ergänzt.

Alle von uns ange­bo­te­nen Ver­pa­ckun­gen kann man auch bedruckt bestel­len. Anfra­gen bitte tele­fo­nisch unter 030 — 4987 6688 oder per E-Mail an service@yellyashop.com

Sobald wir die neuen LP-Verpackungen im Shop haben, geben wir es auch hier im Blog bekannt.

Standardformate aus Kraftkarton

Ab sofort bie­ten wir Stan­dard­for­mate für CD und DVD auch aus Kraft­kar­ton an.

Digi­file und Digi­pak bis zu 8 Sei­ten, DVD­Pac mit 1 oder 2 Trays, O-Cards und CD– und DVD-Schuber, alles ab 100 Stück im Digi­tal­druck mit Protectorlack.

Natür­lich lie­fern wir auch alle Standard-Verpackungen in Chromokarton.

Unbe­druckte Ver­pa­ckun­gen aus Kraft­kar­ton gibt es wei­ter­hin in unse­rem Web­shop.

Endlich Kleinauflagen!

Nach­dem wir in den letz­ten Mona­ten etli­chen Kun­den mit­tei­len muss­ten, dass es Schu­ber für CDs und DVDs erst ab 1000 Stück gibt, haben wir end­lich die Mög­lich­keit, auch Klein­auf­la­gen her­stel­len zu lassen.

Ab sofort kön­nen wir CD-Schuber bis zu einer Rücken­breite von 35 und DVD-Schuber bis maxi­mal 38mm schon ab 100 Stück liefern.

Die Schu­ber wer­den im Digi­tal­druck bedruckt und mit Pro­tec­tor­lack versiegelt.

Natür­lich gibt es auch die ökolo­gi­sche Vari­ante aus brau­nem Kraftkarton.

Zukunft verpennt? Der Deutsche liebt seine CD. Immer noch.

Der Frei­tag hat eine inter­es­sante Repor­tage übers »Ree­per­bahn Fes­ti­val 2012« in Ham­burg gebracht (hier lesen).

Was ich aus eige­nem Inter­esse auch bemer­kens­wert fand:

Von „ver­kau­fen“ redet hier schon fast nie­mand mehr, im Gegen­teil. Denn die Situa­tion hat sich gerade auf fast schon absurde Art gewan­delt. Nicht mehr die Musik­in­dus­trie hängt hin­ten­dran, son­dern der deut­sche Musik­kon­su­ment. Der will immer noch lie­ber CDs kau­fen, statt ein­fach irgend­eine der zahl­rei­chen Musik­flat­rates zu abon­nie­ren, die es inzwi­schen gibt.

Doch echte Nischen­chan­cen hat nicht etwa die CD, son­dern nach wie vor das gute alte Vinyl:

Und sogar im Kon­fe­renz­pro­gramm ist Vinyl ein ernst­haft dis­ku­tier­tes Thema, jenes „Ton­trä­ger­for­mat“, dem man im Gegen­satz zur schnö­den CD durch­aus eine Zukunft als rele­van­tem Nischen­markt zutraut. Es ist nicht zu über­se­hen: Nahezu jede der schon eta­blier­te­ren Bands hat ihre Alben auch als Vinyl-Version am Merchandise-Stand.

Sag ich doch.

Schade, dass ich nicht nach Ham­burg konnte, zum Musikhören.

Gab es Musik schon vor der GEMA?

(…) Und in Deutsch­land wird mit beson­ders har­ten Ban­da­gen gekämpft, weil hier Ver­lage und aus der Mode gera­tene Auto­ren eine unhei­lige Alli­anz bil­den. Obso­lete Schla­ger­fuz­zis, die in den Gre­mien als Hard­li­ner auf­tre­ten, pro­fi­tie­ren durch die grö­ße­ren Töpfe, schwarze Löcher, in denen ein Teil der Ein­nah­men ver­schwin­det, um dann über ein Gieß­kan­nen­prin­zip an unbe­tei­ligte Nutz­nie­ßer des GEMA-Sumpfes aus­ge­schüt­tet zu wer­den. Das Ganze hat die Logik des Hexen­ein­mal­eins. Ein Ana­chro­nis­mus, denn U2 oder die Toten Hosen wehen Unbe­tei­lig­ten wie Unbe­rech­tig­ten „Windfall-Profite“ zu. (…)

Not amu­sed ist der Ver­an­stal­ter Marek Lie­ber­berg, der der­zeit am meis­ten an die GEMA zahlt. Das Ham­bur­ger Maga­zin Oxmox hat ihn zum Thema Gebüh­ren­er­hö­hung der GEMA interviewt.

Jörg Evers vom GEMA-Aufsichtsrat bezeich­net die­ses Inter­view in einem offe­nen Brief an Lie­ber­berg als »unsub­stan­ti­ier­ten, ver­leum­de­ri­schen Angriff auf die GEMA«.

Die Reak­tion von Lie­ber­berg ist beim Musik­markt nach­zu­le­sen und spricht — wie auch das Inter­view — vie­len ver­är­ger­ten Künst­lern aus der Seele.

Klimaschutz Kammerkonzert

Die Europa Phil­har­mo­nie spielt jedes Jahr an ver­schie­de­nen Orten der Welt, um auf Bedro­hun­gen durch den Kli­ma­wan­del hin­zu­wei­sen und ein­zig­ar­tige Kli­ma­schutz­pro­jekte vorzustellen.

In die­sem Jahr fin­det das Kon­zert am 22. Sep­tem­ber statt. Hakan Sen­soy (Vio­line) und Rein­hard See­ha­fer (Kla­vier) spie­len Werke von Beet­ho­ven, Brahms, Bar­tok und Tura.

Mit die­sem Kon­zert wird die Yas­uni Initia­tive unter­stützt, in deren Rah­men inter­na­tio­nale Geld­ge­ber – ins­be­son­dere die rei­che­ren Indus­trie­län­der, die bis heute vom Erdöl pro­fi­tie­ren — Ecua­dor für die Nicht­för­de­rung von Erdöl im Natio­nal­park Yasuní, genauer: in den Ölfel­dern Ish­pingo, Tam­bo­co­cha und Tipu­tini (ITT) ent­schä­di­gen sollen.

Foto: Jos­hua Bousel

Die Zer­stö­rung eines der wert­volls­ten Regen­wald­ge­biete der Erde steht im absur­den Ver­hält­nis dazu, dass die Gesamt­menge der in ca. 13 Jah­ren geför­der­ten Menge von 846 Mil­lio­nen Bar­rel Öl gerade ein­mal den Ver­brauch der gan­zen Welt für unge­fähr 10 Tage deckt!

Weite Teile der Ama­zo­nas­land­schaft, vor allem auf perua­ni­scher Seite, wur­den der Ölin­dus­trie geopfert.

DAher steht die ITT-Yasuní-Initiative für eine Umkehr im aktu­el­len Wirt­schafts­ge­ba­ren; dafür, dass die Welt auch anders kann als ihre schöns­ten und wert­volls­ten Ökosys­teme zu zerstören.

Tusch! Die CD-Pressung wird 30

Genau heute vor 30 Jah­ren, am 17. August 1982 wur­den die ers­ten CDs in der Mas­sen­pro­duk­tion gepresst.

Bis 2001 stie­gen die Absatz­zah­len an und sind seit gut 10 Jah­ren rück­läu­fig. Seit dem wird auch immer wie­der ihr naher Unter­gang pro­phe­zeit. Die­ser ist aller­dings auch in den nächs­ten Jah­ren nicht zu erwar­ten; eher setzt sich der Trend fort, dass ein Teil der aus­blei­ben­den CD-Produktion durch DVDs und Blu-rays auf­ge­fan­gen wird.
Bei der Betrach­tung des Mark­tes darf man sich auch nie aus­schließ­lich auf die Absatz­zah­len der soge­nann­ten Major-Labels beschränken.

Ein beträcht­li­cher Teil der Daten­trä­ger wer­den auch für Ban­ken und Ver­si­che­run­gen, Indus­trie und Hand­werk sowie unab­hän­gige Musi­ker und Fil­me­ma­cher produziert.

Übri­gens das erste Unter­neh­men, dass indus­tri­ell CDs gepresst hat war die Poly­gram aus Lan­gen­han­gen, die heute unter EDC firmiert.

Links zum Thema:

Lebensmittel mit ewiger Haltbarkeit

Die gibt es tatsächlich.

Bei Uto­pia fin­det sich eine Liste von acht Nah­rungs­mit­teln, die nie­mals ver­der­ben. Es han­delt sich hier­bei um Reis, Honig, Zucker, Schnaps, Ahorn­si­rup, destil­lier­ten Weiß­wein­es­sig, Mais­stärke und Salz.

Lei­der habe ich bis jetzt noch kein Rezept gefun­den, wie man aus die­sen 8 Zuta­ten eine eini­ger­ma­ßen genieß­bare Mahl­zeit brauen kann.

Um Hin­weise wird gebeten!

Neue CD-Verpackung aus Naturkarton

Die Stülp­de­ckel­schach­tel aus Natur­kar­ton bie­tet Platz für meh­rere CDs in Kar­ton­steck­ta­schen und ein umfang­rei­ches Booklet.

Stülpdeckelschachtel aus Naturkarton

Die Schach­teln gibt es schon ab 5 Stück im Web­shop Natür­lich Ver­pa­cken. Sie wer­den plan ange­lie­fert und kön­nen im Sieb­druck bedruckt oder mit Auf­kle­bern indi­vi­dua­li­siert werden.

Ab einer Auf­lage von 1000 Stück sind die Schach­teln auch mit Off­set­be­druckung erhältlich.

Das Mate­rial für die CD-Verpackung besteht wie auch unsere CD-Stecktaschen aus 100% Alt­pa­pier und wurde mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.