Nachhaltig produzierte Kondome

Kondome sind meist nur Mittel zum Zweck, nicht besonders beliebt und der Kauf ist vielen unangenehm. Das soll jetzt anders werden: Das Social Startup „einhorn condoms“ hat es sich zum Ziel gesetzt, das weltweit erste faire und nachhaltig produzierte Kondom in einzigartigen Verpackungen auf den Markt zu bringen. Am 03. Februar beginnt das Crowdfunding auf Startnext,  Mindestens 50.000€  sollen eingesammelt werden, damit einhorn eine Kautschuk-Kooperative in Malaysia starten kann.

Der Gedanke, der hinter einhorn steckt, ist einfach: Außergewöhnliches Design für ein alltägliches Lifestyle-Produkt verbunden mit fairem Business. Waldemar Zeiler, Mitbegründer von einhorn:  „Mit einhorn schaffen wir nicht nur Transparenz für die gesamte Produktionskette, sondern reinvestieren zudem 50 Prozent des Gewinns in soziale und ökologische Projekte wie z.B. Sexualaufklärung für Jugendliche oder die faire Bezahlung der Kautschukbauern.“

Das einhorn-Kondom soll aber nicht nur anders produziert werden – es soll auch anders aussehen als die bisherigen. So soll es zum Lifestyle-Produkt mutieren. Dafür haben die Initiatoren ein besonderes Verpackungsdesign entwickelt. Es erinnert an eine Chipstüte, bedruckt mit ansprechenden Bildern und Illustrationen von namhaften Fotografen und Künstlern.  Das sei „nutzerfreundlich, ökologisch und sexy“, heißt es im Video.

Recycling von Verpackungen

Bis 2016 wird in Frankreich eine Wiederverwertungsquote von 70 Prozent erwartet.

Etwas über 12 Mio. t Verpackungen fallen in Frankreich jährlich an. Den größten Anteil bilden gewerbliche Kartonverpackungen, Glasgefäße und Holzpaletten. Während die Entsorgung bei gewerblich gebrauchten Verpackungen im Einzelfall organisiert werden kann, besteht für Verpackungen, die beim Endkunden anfallen, ein dem deutschen „grünen Punkt“ vergleichbares Sammel- und Entsorgungssystem. Im Jahr 2015 dürften rund 8,4 Mio. t Verpackungen dem Recycling zugeführt werden. Weiter lesen…

Biokunststoff für Verpackungen

Laut Fraunhofer ISC wird Biokunststoff für Verpackungen bisher kaum eingesetzt. Die bisher entwickelten Biokunststoffe schützen die Ware nicht ausreichend vor Gerüchen, Sauerstoff und Wasserdampf.

Fraunhofer-Forscher entwickeln nun in einem EU-Projekt ein kompostierbares, bio-abbaubares, funktionelles Material, um Biokunststoffe zu beschichten. So werden neue Einsatzmöglichkeiten für umweltfreundliche Verpackungen möglich.

Den Forschern vom ISC half ein Blick in die Natur, um diese Lösung zu entwickeln: „Wir verwenden in unterschiedlichen Rezepturen Naturstoffe, die biologisch abbaubar sind und von sich aus eine gute Barrierewirkung entfalten“, erklärt Amberg-Schwab.

Für die neuartigen Bioormocere modifizierten die Forscher Biopolymere wie Cellulose und Chitosan chemisch so, dass man sie verarbeiten kann. Gebunden werden diese Stoffe durch ein anorganisches Gerüst aus Siliziumdioxid, das wiederum selbst über gute Barriereeigenschaften verfügt. Dieses Gerüst zerfällt zwar nicht im natürlichen Abbauprozess wie alle anderen verwendeten Naturstoffe, doch bleiben beim Abbau nur kleine Reste von Siliziumdioxid, sprich Sand, übrig. Weiter lesen..

Umweltfreundliche Etiketten

Um die Umweltbelastung durch Verpackungsetiketten zu reduzieren,  wollen L’Oreal Americas und Avery Dennison gemeinsam deren Lebenszyklus untersuchen. In einem ersten Schritt führten sie eine Bewertung mit Avery Dennison Greenprint durch, einer Ökobilanzmethode, die zeigt, das die Verwendung dünnerer Etikettenmaterialien die Umwelt schont.

Die Greenprint-Methode bietet laut L’Oreal und Avery Dennison die Möglichkeit, Auswirkungen der verwendeten Etikettenmaterialien zu analysieren – von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung bis hin zur Entsorgung der Etiketten.
Durch das Aufzeigen der größten Umweltbelastungen können Lösungen für deren Verringerung entwickelt werden.  Greenprint, eine seit 2010 bestehende Ökobilanzmethode, sei das erste Instrument dieser Art für die Etikettenbranche, so Avery Dennison.

Avery stellt bereits verschiedene umweltfreundliche Etiketten her, unter anderem FSC-zertifizierte Etiketten, auch Selbstklebeetiketten aus 100% Recyclingmaterial, die wasserlöslichen, umweltfreundlichen Klebstoff enthalten.

Studie: Nachhaltigkeit bei Verpackungen

In Zusammenarbeit mit dem IPV – Industrieverband Papier- und Folienverpackung – hat die renommierte WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar/Düsseldorf eine umfassende Studie zur Nachhaltigkeit am Beispiel der Verpackung erstellt. Die Ergebnisse wurden durch ein Sustainability Lab ermittelt und jetzt präsentiert. Ein zentrales Ergebnis ist, dass Konsumenten ein großes Interesse an dem Thema Nachhaltigkeit haben. Speziell bei Verpackungen fehle es den Verbrauchern aber an Informationen und Orientierungskriterien, was den Nachhaltigkeitswert von Verpackungsoptionen betrifft. Weiter lesen…

Upcycling – Buchkunst von Malena Valcarel

Bild: Malena Valcarel

Bild: Malena Valcarel

Skurrile Skulpturen, filigrane Blüten und Schmetterlinge, Fantasielandschaften und ausgefallene Schmuckstücke – was Malena Valcarel aus ausrangierten Büchern zaubert, ist faszinierend.

Einer meiner Favoriten ist Charon:

Bild: Malena Valcarel

Bild: Malena Valcarel

Viele weitere findet Ihr bei Etsy und  Behance.net.

Das ist Upcycling at it’s best. Mir wird es in Zukunft noch schwerer fallen, ausrangierte Bücher zu entsorgen.

Umweltfreundliche Verpackung beeinflusst Kaufentscheidung

Das Kaufargument „Hauptsache billig“ ist für deutsche Konsumenten längst nicht mehr ausschlaggebend.

Bereits im Jahr 2011 hat eine Marktforschungsstudie ergeben, dass 36% der Konsumenten während des Einkaufs auf eine umweltfreundliche Verpackung der gekauften Produkte achten. Das sind 29% mehr als noch ein Jahr zuvor.

Die Hälfte der für die Studie Befragten hat angegeben, für ein Produkt, das in einer vollständig recycelbaren Verpackung angeboten wird, auch mehr Geld ausgeben zu wollen. Ein Drittel der Teilnehmer hat ausgesagt, von einem Produkt mehr zu kaufen, wenn auf der Verpackung steht, dass sie recycelbar ist oder aus recycelten Materialien hergestellt wurde.

Aber auch soziales Engagement wird durch die Verbraucher honoriert.

Die Bereitschaft, für Produkte engagierter Firmen extra zu zahlen, steigt seit einigen Jahren kontinuierlich, wie vorangegangene Studien zum gleichen Thema von Nielsen belegen. 2011 stimmten 32 Prozent der befragten Deutschen zu, eine höhere Summe für Produkte von Unternehmen zahlen zu wollen, die der Gesellschaft etwas zurückgeben, 2013 waren es schon 37 Prozent, 2014 nun 40 Prozent. Weiter lesen…

 

YouTube startet Musik-Streaming-Dienst – und entfernt dafür Indie-Labels

Alle Anbieter, mit denen sich YouTube für seinen neuen Bezahldienst nicht einigen konnte, verschwinden in den nächsten Tagen von der Video-Plattform.

Googles Video-Tochter YouTube bestätigte am Dienstag die monatelangen Gerüchte, einen Musik-Streaming-Dienst aufzubauen. In den vergangenen Wochen war immer mehr über das Projekt zu erfahren, weil Musiklabels sich über die unfairen Verhandlungen mit dem Konzern beschwerten.

Mit den großen Musik-Labels hat YouTube bereits alle Verträge unter Dach und Fach. Die Anbieter, mit denen sich das im Silicon Valley beheimatete Unternehmen nicht einigen konnte, werden in den nächsten Tagen von der Video-Plattform entfernt. Das betrifft vor allem unabhängige Künstler und Indie-Labels. Weiter lesen…

Amazon vs. Warner Bros. Entertainment

Preiskampf für die eigenen Kunden?

Amazon „verhandelt“ wieder einmal im Sinne der Kunden mit einem seiner großen Verkäufer. Dieses Mal hat es die US-amerikanische Film – und Fernsehgesellschaft Warner Bros. Entertainment erwischt. Wie jetzt bekannt wurde werden schon seit Mai einige Filme und Neuerscheinungen auf dem Online-Marktplatz systematisch von Amazon blockiert.

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