Kategorie-Archiv: Verpackungen

DVD-Verpackungen »Oma liest«

DVD-Verpackung: Oma liestNeu, nicht nur aus der Dru­cker­presse, ist die­ses Digi­file für eine Serie von Hör­bü­chern. Die DVD-Verpackungen mit Prä­gung und Digi­tal­druck wur­den aus sta­bi­len Kraft­kar­ton gefertigt.

Die Hör­bü­cher wer­den zusätz­lich - je nach Serie - mit ver­schie­den­far­bi­gen Ban­de­ro­len mit unter­schied­li­chen Gra­fi­ken und Auf­schrif­ten wir »Oma liest« oder »Liebe liest« versehen.

Nähe­res erfährt man in Kürze unter www.dievorleserei.com. (Die Seite ist vor­aus­sicht­lich im April 2015 online)

Konferenz: Biobasierte Verpackungen

Ver­pa­ckun­gen müs­sen nicht unbe­dingt aus erd­öl­ba­sier­ten Kunst­stof­fen beste­hen. Eine Alter­na­tive bie­ten bio­ba­sierte Ver­pa­ckun­gen aus bio­ba­sier­ten Kunst­stof­fen, pflanz­li­chen Neben­pro­duk­ten wie Palm­blät­tern, Bagasse oder ande­ren Abfallprodukten.

Unter den bio­ba­sier­ten Poly­es­tern ist heute PLA der am Markt bedeu­tendste Bio­kunst­stoff. PLA basiert auf Milch­säure, einer natür­li­chen Säure die größ­ten­teils fer­men­ta­tiv aus Zucker oder Stärke mit Hilfe von Mikro­or­ga­nis­men her­ge­stellt wird.

Die Kon­fe­renz Bio-Pac behan­delt The­men zu bio­ba­sier­ten Mate­ria­lien und Anwen­dungs­bei­spie­len. Außer­dem ste­hen unter­schied­li­che Ent­sor­gungs­op­tio­nen im Fokus sowie die Frage nach der Ver­füg­bar­keit von Agrar­flä­chen für die Her­stel­lung der Materialien.

Orga­ni­siert wird die Kon­fe­renz vom Bio­plas­tics Maga­zine in Zusam­men­ar­beit mit Bio­ba­sed Packa­ging Inno­va­tions in Ams­ter­dam. Unter­stützt wer­den sie von der Fach­agen­tur Nach­wach­sende Roh­stoffe e.V.

Silent Lights von Jan Behrens

Das Album wurde zwar schon im Dezem­ber pro­du­ziert, aber die­ses Pro­jekt möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

DigisleeveFür den Pia­nis­ten Jan Beh­rens wurde das Album Silent Lights her­ge­stellt. Die CD beinhal­tet 17 neue Eigen­kom­po­si­tio­nen für Piano Solo auf hohem Niveau.

Ent­spre­chend hoch­wer­tig hat der Desi­gner Thors­ten Schle­sin­ger auch die Ver­pa­ckung gestal­tet und konzipiert.

Ein 6 sei­ti­ges Digis­leeve aus hoch­wer­ti­gem Gmund Colors wurde bedruckt und mit Blind­prä­gung und Metal­lic­farbe ver­edelt. Die Umschlag­sei­ten des Book­lets sind aus dem glei­chen Mate­rial in einer gerin­ge­ren Gram­ma­tur, die Innen­sei­ten aus Gmund Ever Aomori. Durch die Struk­tur des Mate­ri­als bekom­men die gedruck­ten Fotos einen ein­ma­li­gen Effekt, der im Inter­net lei­der nicht wirk­lich zur Gel­tung kommt.

Das Album Silent Lights von Jan Beh­rens ist bei ama­zon erhältlich.

Verpackungen beeinflussen Kaufbereitschaft

Die Mead­West­vaco Cor­po­ra­tion hat in die­sem Jahr die Stu­die ›Packa­ging Mat­ters‹ zum drit­ten Mal durch­ge­führt. Ähn­lich wie auch die letzt­jäh­rige Stu­die zei­gen die Daten, dass 31 Pro­zent der Ver­brau­cher welt­weit die Ver­pa­ckun­gen als wich­tig oder sehr wich­tig für die Beur­tei­lung ihrer all­ge­mei­nen Zufrie­den­heit mit Kon­sum­gü­tern anse­hen. Die Ver­pa­ckung eines Pro­dukts ist für die all­ge­meine Ver­brau­cher­zu­frie­den­heit wei­ter­hin von gro­ßer Bedeu­tung und steht dar­über hin­aus in engem Zusam­men­hang mit der Kauf­be­reit­schaft und Markentreue.

Im Ver­gleich aller unter­such­ten Märkte rich­ten beson­ders die deut­schen Ver­brau­cher beim Ein­kauf im Geschäft (76%) und Online (24%) ihr Augen­merk auf die Ver­pa­ckung. Kon­su­men­ten ach­ten auch dann beson­ders auf die Ver­pa­ckung, wenn sie ein Pro­dukt zum ers­ten Mal kau­fen, da ihnen die Ver­pa­ckung ins Auge fiel, egal ob im Geschäft oder online (27%). Beson­ders posi­tiv wer­den die Ver­pa­ckun­gen von alko­ho­li­schen und nicht alko­ho­li­schen Geträn­ken bewer­tet. 61 Pro­zent der deut­schen Kon­su­men­ten geben an, dass sie mit den Geträn­ke­ver­pa­ckun­gen voll­kom­men oder sehr zufrie­den sind.

Für Ver­brau­cher in Deutsch­land sind Funk­tio­na­li­tät und Sicher­heit die wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten einer Ver­pa­ckung. 35 Pro­zent geben an, dass sie ein Pro­dukt ins­be­son­dere wegen der Funk­tio­na­li­tät der Ver­pa­ckung erneut gekauft haben.

Bier aus Holzfaserflaschen

Der däni­sche Bier­kon­zern Carls­berg will zusam­men mit Wis­sen­schaft­lern und einer Firma für öko­lo­gi­sche Ver­pa­ckun­gen eine öko­lo­gisch abbau­bare Fla­sche aus Holz­fa­sern entwickeln.

Wie genau die Fla­sche aus­se­hen wird, ist noch offen. Einen neuen »Look und Feel« ver­spricht Carls­berg aber schon jetzt.
Durch­sich­tig werde die Fla­sche jeden­falls nicht sein, erklärte der für die »Green Fiber Bottle« ver­ant­wort­li­che Mana­ger Hakon Lan­gen dem US-Magazin»Quartz«.
Dafür unzer­brech­lich und mit einer sicht­ba­ren Faserstruktur.

Bild: manager magazin

Bild: mana­ger magazin

Da man »keine Kom­pro­misse beim Geschmack« machen werde, wie Carls­berg betont, soll die Fla­sche innen beschich­tet aber den­noch vom Deckel bis zum Boden bio­lo­gisch abbau­bar sein.

Wann genau die Neu­ent­wick­lung auf den Markt kom­men wird, ist noch unge­wiss.
Für die Ent­wick­lung sind zunächst drei Jahre angelegt.

Dann heißt es nicht mehr nur beim Kegeln »Gut Holz!« 😉

Aspirin — Verpackung mit Bildschirm

Für die Markt­ein­füh­rung der neuen Aspi­rin Tablet­ten stat­tete Edel­mann eine Teil­auf­lage für interne Pro­mo­ti­ons mit Miniatur-Bildschirmen aus. Auf­ge­spielte Filme erklä­ren die Dar­rei­chungs­form, Her­stel­lung, Anwen­dung und Wir­kung des neuen Aspirin.

Für Edel­mann ist die Ver­pa­ckung mit Bild­schirm für die Multi-Channel-Kommunikation nicht neu: Bereits auf der inter­pack 2014 prä­sen­tierte der Ver­pa­ckungs­her­stel­ler inno­va­tive tech­no­lo­gi­sche Kon­zepte, mit denen die Ver­pa­ckung völ­lig neue Auf­ga­ben über­neh­men kann.

Nachhaltig produzierte Kondome

Kon­dome sind meist nur Mit­tel zum Zweck, nicht beson­ders beliebt und der Kauf ist vie­len unan­ge­nehm. Das soll jetzt anders wer­den: Das Social Star­tup »ein­horn con­doms« hat es sich zum Ziel gesetzt, das welt­weit erste faire und nach­hal­tig pro­du­zierte Kon­dom in ein­zig­ar­ti­gen Ver­pa­ckun­gen auf den Markt zu brin­gen. Am 03. Februar beginnt das Crowd­fun­ding auf Start­next, Min­des­tens 50.000€ sol­len ein­ge­sam­melt wer­den, damit ein­horn eine Kautschuk-Kooperative in Malay­sia star­ten kann.

Der Gedanke, der hin­ter ein­horn steckt, ist ein­fach: Außer­ge­wöhn­li­ches Design für ein all­täg­li­ches Lifestyle-Produkt ver­bun­den mit fai­rem Busi­ness. Wal­de­mar Zei­ler, Mit­be­grün­der von ein­horn: »Mit ein­horn schaf­fen wir nicht nur Trans­pa­renz für die gesamte Pro­duk­ti­ons­kette, son­dern reinves­tie­ren zudem 50 Pro­zent des Gewinns in soziale und öko­lo­gi­sche Pro­jekte wie z.B. Sexu­al­auf­klä­rung für Jugend­li­che oder die faire Bezah­lung der Kautschukbauern.«

Das einhorn-Kondom soll aber nicht nur anders pro­du­ziert wer­den — es soll auch anders aus­se­hen als die bis­he­ri­gen. So soll es zum Lifestyle-Produkt mutie­ren. Dafür haben die Initia­to­ren ein beson­de­res Ver­pa­ckungs­de­sign ent­wi­ckelt. Es erin­nert an eine Chip­stüte, bedruckt mit anspre­chen­den Bil­dern und Illus­tra­tio­nen von nam­haf­ten Foto­gra­fen und Künst­lern. Das sei »nut­zer­freund­lich, öko­lo­gisch und sexy«, heißt es im Video.

Recycling von Verpackungen

Bis 2016 wird in Frank­reich eine Wie­der­ver­wer­tungs­quote von 70 Pro­zent erwartet.

Etwas über 12 Mio. t Ver­pa­ckun­gen fal­len in Frank­reich jähr­lich an. Den größ­ten Anteil bil­den gewerb­li­che Kar­ton­ver­pa­ckun­gen, Glas­ge­fäße und Holz­pa­let­ten. Wäh­rend die Ent­sor­gung bei gewerb­lich gebrauch­ten Ver­pa­ckun­gen im Ein­zel­fall orga­ni­siert wer­den kann, besteht für Ver­pa­ckun­gen, die beim End­kun­den anfal­len, ein dem deut­schen »grü­nen Punkt« ver­gleich­ba­res Sam­mel– und Ent­sor­gungs­sys­tem. Im Jahr 2015 dürf­ten rund 8,4 Mio. t Ver­pa­ckun­gen dem Recy­cling zuge­führt wer­den. Wei­ter lesen…

Studie: Nachhaltigkeit bei Verpackungen

In Zusam­men­ar­beit mit dem IPV — Indus­trie­ver­band Papier– und Foli­en­ver­pa­ckung — hat die renom­mierte WHU Otto Beis­heim School of Manage­ment in Vallendar/Düsseldorf eine umfas­sende Stu­die zur Nach­hal­tig­keit am Bei­spiel der Ver­pa­ckung erstellt. Die Ergeb­nisse wur­den durch ein Sus­taina­bi­lity Lab ermit­telt und jetzt prä­sen­tiert. Ein zen­tra­les Ergeb­nis ist, dass Kon­su­men­ten ein gro­ßes Inter­esse an dem Thema Nach­hal­tig­keit haben. Spe­zi­ell bei Ver­pa­ckun­gen fehle es den Ver­brau­chern aber an Infor­ma­tio­nen und Ori­en­tie­rungs­kri­te­rien, was den Nach­hal­tig­keits­wert von Ver­pa­ckungs­op­tio­nen betrifft. Wei­ter lesen…

Umweltfreundliche Verpackung beeinflusst Kaufentscheidung

Das Kauf­ar­gu­ment »Haupt­sa­che bil­lig« ist für deut­sche Kon­su­men­ten längst nicht mehr ausschlaggebend.

Bereits im Jahr 2011 hat eine Markt­for­schungs­stu­die erge­ben, dass 36% der Kon­su­men­ten wäh­rend des Ein­kaufs auf eine umwelt­freund­li­che Ver­pa­ckung der gekauf­ten Pro­dukte ach­ten. Das sind 29% mehr als noch ein Jahr zuvor.

Die Hälfte der für die Stu­die Befrag­ten hat ange­ge­ben, für ein Pro­dukt, das in einer voll­stän­dig recy­cel­ba­ren Ver­pa­ckung ange­bo­ten wird, auch mehr Geld aus­ge­ben zu wol­len. Ein Drit­tel der Teil­neh­mer hat aus­ge­sagt, von einem Pro­dukt mehr zu kau­fen, wenn auf der Ver­pa­ckung steht, dass sie recy­cel­bar ist oder aus recy­cel­ten Mate­ria­lien her­ge­stellt wurde.

Aber auch sozia­les Enga­ge­ment wird durch die Ver­brau­cher honoriert.

Die Bereit­schaft, für Pro­dukte enga­gier­ter Fir­men extra zu zah­len, steigt seit eini­gen Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich, wie vor­an­ge­gan­gene Stu­dien zum glei­chen Thema von Niel­sen bele­gen. 2011 stimm­ten 32 Pro­zent der befrag­ten Deut­schen zu, eine höhere Summe für Pro­dukte von Unter­neh­men zah­len zu wol­len, die der Gesell­schaft etwas zurück­ge­ben, 2013 waren es schon 37 Pro­zent, 2014 nun 40 Pro­zent. Wei­ter lesen…