Kategorie-Archiv: Umwelt

Naturschutz, Ökologie

Studie: Nachhaltigkeit bei Verpackungen

In Zusam­men­ar­beit mit dem IPV — Indus­trie­ver­band Papier– und Foli­en­ver­pa­ckung — hat die renom­mierte WHU Otto Beis­heim School of Manage­ment in Vallendar/Düsseldorf eine umfas­sende Stu­die zur Nach­hal­tig­keit am Bei­spiel der Ver­pa­ckung erstellt. Die Ergeb­nisse wur­den durch ein Sus­taina­bi­lity Lab ermit­telt und jetzt prä­sen­tiert. Ein zen­tra­les Ergeb­nis ist, dass Kon­su­men­ten ein gro­ßes Inter­esse an dem Thema Nach­hal­tig­keit haben. Spe­zi­ell bei Ver­pa­ckun­gen fehle es den Ver­brau­chern aber an Infor­ma­tio­nen und Ori­en­tie­rungs­kri­te­rien, was den Nach­hal­tig­keits­wert von Ver­pa­ckungs­op­tio­nen betrifft. Wei­ter lesen…

Upcycling von Tontöpfen

Bild: alwaysintrend.com

Bild: alwaysintrend.com

Kaputte Ton­töpfe muss man nicht ent­sor­gen. Ein paar Pflan­zen, Steine und altes Spiel­zeug und es wer­den ent­zü­ckende kleine Gär­ten daraus.

Aber auch für aus­ran­gierte Tee­kan­nen, Hüte, Schuhe, alte Lam­pen und vie­les andere gibt es bei Always in Trend krea­tive Anregungen.

Upcycling — Buchkunst von Malena Valcarel

Bild: Malena Valcarel

Bild: Malena Valcarel

Skur­rile Skulp­tu­ren, fili­grane Blü­ten und Schmet­ter­linge, Fan­ta­sie­land­schaf­ten und aus­ge­fal­lene Schmuck­stü­cke — was Malena Val­ca­rel aus aus­ran­gier­ten Büchern zau­bert, ist faszinierend.

Einer mei­ner Favo­ri­ten ist Charon:

Bild: Malena Valcarel

Bild: Malena Valcarel

Viele wei­tere fin­det Ihr bei Etsy und Behance.net.

Das ist Upcy­cling at it’s best. Mir wird es in Zukunft noch schwe­rer fal­len, aus­ran­gierte Bücher zu entsorgen.

Umweltfreundliche Verpackung beeinflusst Kaufentscheidung

Das Kauf­ar­gu­ment »Haupt­sa­che bil­lig« ist für deut­sche Kon­su­men­ten längst nicht mehr ausschlaggebend.

Bereits im Jahr 2011 hat eine Markt­for­schungs­stu­die erge­ben, dass 36% der Kon­su­men­ten wäh­rend des Ein­kaufs auf eine umwelt­freund­li­che Ver­pa­ckung der gekauf­ten Pro­dukte ach­ten. Das sind 29% mehr als noch ein Jahr zuvor.

Die Hälfte der für die Stu­die Befrag­ten hat ange­ge­ben, für ein Pro­dukt, das in einer voll­stän­dig recy­cel­ba­ren Ver­pa­ckung ange­bo­ten wird, auch mehr Geld aus­ge­ben zu wol­len. Ein Drit­tel der Teil­neh­mer hat aus­ge­sagt, von einem Pro­dukt mehr zu kau­fen, wenn auf der Ver­pa­ckung steht, dass sie recy­cel­bar ist oder aus recy­cel­ten Mate­ria­lien her­ge­stellt wurde.

Aber auch sozia­les Enga­ge­ment wird durch die Ver­brau­cher honoriert.

Die Bereit­schaft, für Pro­dukte enga­gier­ter Fir­men extra zu zah­len, steigt seit eini­gen Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich, wie vor­an­ge­gan­gene Stu­dien zum glei­chen Thema von Niel­sen bele­gen. 2011 stimm­ten 32 Pro­zent der befrag­ten Deut­schen zu, eine höhere Summe für Pro­dukte von Unter­neh­men zah­len zu wol­len, die der Gesell­schaft etwas zurück­ge­ben, 2013 waren es schon 37 Pro­zent, 2014 nun 40 Pro­zent. Wei­ter lesen…

Upcycling — Kunst von Jane Perkins

Die Kunst­werke von Jane Per­kins sind zwar Repli­ka­tio­nen, aber die Tech­nik ist ein­zig­ar­tig. Die Son­nen­blu­men von van Gogh, das Mäd­chen mit dem Per­len­ohr­ring von Jan Ver­meer oder der Kuss von Gus­tav Klimt erwa­chen als Kom­po­si­tio­nen aus Knöp­fen, Muscheln, Per­len, Spiel­zeug­tie­ren und ande­ren Plas­tik­tei­len zu neuem Leben.

sonnenblumenDen Kom­po­si­tio­nen wird keine Farbe zuge­fügt. Die Bil­der ent­ste­hen allein durch die Anord­nung tau­sen­der klei­ner Teile.
Das ist Upcy­cling at its best!

Kunden zahlen mehr für umweltfreundliche Verpackung

Der Aspekt einer umwelt­freund­li­chen Ver­pa­ckung ist für rund zwei Drit­tel der Kon­su­men­ten ein wich­ti­ger Gesichts­punkt beim Ein­kauf. Dies ist das Ergeb­nis einer Stu­die zur Nach­hal­tig­keit von Ver­pa­ckun­gen der GfK Panel Ser­vices Deutsch­land im Auf­trag von Pro Car­ton, der Euro­päi­schen Ver­ei­ni­gung von Kar­ton– und Faltschachtelherstellern.

Nach­hal­tig­keit von Ver­pa­ckun­gen ist für die Ver­brau­cher ein wich­ti­ges Thema. Für ins­ge­samt drei Vier­tel ist es wich­tig, dass diese recy­cle­bar sind. Ebenso viele ver­zich­ten bewusst auf Waren, die in ihren Augen unnö­tig viel Ver­pa­ckungs­ma­te­rial ver­wen­den. Hier­von sind vor allem Pro­dukte betrof­fen, die sich zusätz­lich zu einem Kar­ton auch noch in Plas­tik­beu­teln befinden.

grasboxDie Stu­die des GfK Panel Ser­vice wird uns immer wie­der bestä­tigt. So erzählte mir vor kur­zem eine unse­rer Stamm­kun­din­nen, dass ihre CDs in der stan­dar­di­sier­ten Plas­tik­ver­pa­ckung regel­mä­ßig lie­gen blei­ben, wäh­rend alle Käu­fer trotz des höhe­ren Prei­ses zu der umwelt­freund­li­che­ren Kar­ton­ver­pa­ckung greifen.

Nach der Stu­die beur­teilt eine klare Mehr­heit von 79 Pro­zent Papier und Kar­ton als umwelt­freund­li­cher als Plas­tik. Abge­se­hen davon wirkt eine schön gestal­tete Kar­ton­ver­pa­ckung auch viel anspre­chen­der und wer­tet das Pro­dukt auf.

Plastikersatz aus Bananenschalen…

…wer hat’s erfunden?

Elif Bil­gin, eine 16jährige Schü­le­rin aus der Tür­kei, hat mit ihrer Erfin­dung die Google Sci­ence Fair Aus­zeich­nung gewonnen.

Das Bio­ma­te­rial soll ähn­li­che Eigen­schaf­ten haben wie gewöhn­li­ches Plas­tik, zer­setzt sich aber schnel­ler und ist bio­lo­gisch abbaubar.

Sollte das bio­lo­gi­sche Mate­rial tat­säch­lich mal erd­öl­ba­sierte Kunst­stoffe erset­zen, müsste für die Erfin­de­rin aber mehr drin sein als die 50.000 Preisgeld ;-).

Ressourcenschutz-Kampagne „CEOs pro Recyclingpapier“

Unter der Schirm­herr­schaft von Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Peter Alt­maier sowie in Koope­ra­tion mit dem Natur­schutz­bund Deutsch­land und der Deut­schen Gesell­schaft des Club of Rome hat die Initia­tive Pro Recy­cling­pa­pier ihre Kam­pa­gne „CEOs pro Recy­cling­pa­pier“ gestartet.

In einem gemein­sa­men Appell rufen die Koope­ra­ti­ons­part­ner die Vor­stands­vor­sit­zen­den und Geschäfts­füh­rer der deut­schen Wirt­schaft auf, per­sön­lich Ver­ant­wor­tung für den Res­sour­cen­schutz zu übernehmen.

Die Namen aller Unter­stüt­zer sowie die indi­vi­du­el­len Ziele wer­den im Rah­men der Kam­pa­gne öffent­lich und somit trans­pa­rent gemacht.

Zu den ers­ten Vor­rei­tern, die dem Auf­ruf bereits gefolgt sind, gehö­ren die Vor­stands­vor­sit­zen­den von Deut­sche Luft­hansa AG und Ham­bur­ger Hafen und Logis­tik AG sowie die Geschäfts­füh­rer von EPSON Deutsch­land und HiPP.

Deutsch­land hat als Vor­rei­ter der Kreis­lauf­wirt­schaft und als Tech­no­lo­gie­füh­rer in zahl­rei­chen Umwelt­tech­no­lo­gien das Poten­zial, bis 2020 zur res­sour­cen­ef­fi­zi­en­tes­ten Volks­wirt­schaft zu wer­den. Die Bun­des­re­gie­rung hat dies als Leit­ziel for­mu­liert. So soll der Wie­der­ver­wer­tung und dem Recy­cling Vor­rang gege­ben wer­den vor dem Abbau neuer Roh­stoffe, wie aus dem kürz­lich beschlos­se­nen Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz­pro­gramm der Regie­rung hervorgeht.

Die Nut­zung von Recy­cling­pa­pier mit dem Blauen Engel ist ein Mus­ter­bei­spiel für ressourcen-effizientes Wirt­schaf­ten. So wer­den bei der Her­stel­lung allein rund 60 Pro­zent weni­ger Ener­gie und Was­ser ver­braucht im Ver­gleich zu her­kömm­li­chem Papier.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Kam­pa­gne sowie zur Online-Teilnahme sind unter www.ceos-pro-recyclingpapier.de erhält­lich.

via Pres­se­mit­tei­lung