Archiv für den Monat: Oktober 2011

Auto-Recycling und (nicht mehr) mobile Biotope

Hübsch oder?

via inhabitat

This past wee­kend Spa­nish archi­tec­ture firm Eco­sis­tema Urbano teamed up with the VEA school of gar­de­ning to launch Green­ha­mar– a 24-hour event focu­sed on gree­ning a public square in Hamar, Norway.

via: Green­ha­mar: Eco Oasis Pops up in a Public Square in Hamar, Norway

Klimaretter.info: Kohlendioxidrechner für die Logistikbranche

Die Logis­tik­bran­che bekommt einen eige­nen Koh­len­di­oxid­rech­ner: den »LogEC«. Die Manage­ment– und Tech­no­lo­gie­be­ra­tung Bea­ring­Point stellte den soge­nann­ten »Logistics Emis­si­ons Cal­cu­la­tor«, kurz LogEC, auf dem 28. Deut­schen Logistik-Kongress in Ber­lin vor. Die Soft­ware erlaubt es Logis­tik­un­ter­neh­men, ihren Koh­len­di­oxid­aus­stoß bis hin zum ein­zel­nen Paket zu berech­nen und so nach Reduk­ti­ons­po­ten­tia­len zu suchen.

via Koh­len­di­oxid­rech­ner für die Logis­tik­bran­che — Klimaretter.info.

Recycelt: Kinderbuchseiten als Platzdeckchen

Bei reals­imple habe ich eine nette Idee gese­hen, mit der man seine Kids mit einem neuen Platz­de­cken­chen über­ra­schen kann. Dazu wer­den ein­fach Sei­ten aus einem nicht mehr gele­sen Kin­der­buch gelöst (manch­mal haben da die Klei­nen auch schon »vor­ge­ar­bei­tet«) und mit Hilfe eines Lami­nier­ge­räts ein­ge­schweißt. Fer­tig ist ein neues Platz­deck­chen, das nicht nur die Hel­den der Kids zeigt, son­dern sich auch leicht abwi­schen lässt.

Platzdeckchen aus laminierten Kinderbuchseiten (Bild von realsimple.com)

One Part Sunshine: Das T-Shirt des Grauens zu Halloween

copy­right One Part Sunshine

Der Web­shop One Part Suns­hine hat zu Hal­lo­ween ein wahr­haft grau­si­ges T-Shirt im Ange­bot. Auf dem T-Shirt steht, wie, wo und womit es her­ge­stellt wurde:

»Package Con­t­ents: One Aver­age Child. Parts MADE IN CHINA with Child Labor. INGREDIENTS: arti­fi­cial color, arti­fi­cial fla­vor, par­ti­ally hydro­ge­na­ted oil, lead, mela­mine, arse­nic, BPA, pre­ser­va­ti­ves, mono­so­dium glut­amate, and 87 more.«

Wit­zige Idee. Tat­säch­lich ist natür­lich aus rei­ner Baum­wolle und mit 100% natür­li­chen Far­ben bedruckt. Also keine Gefahr für die Kids ;-)
via One Part Suns­hine »The Sca­riest T-Shirt Ever« (Size M) — One Part Suns­hine.

Musikhören in der Zukunft: Ein Hausbesuch bei Simfy von Basic Thinking

Jür­gen Viel­meier war bei simfy zu Besuch und hat dar­über eine inter­es­sante Repor­tage geschrie­ben. Sie erlaubt einen Blick in eines jener Unter­neh­men, die zukünf­tig den Musik­kon­sum der Mas­sen bedie­nen wer­den. Aber lest selbst.

Seit Jah­ren gibt es in den deut­schen Medien einen Reflex: Die Musik­in­dus­trie schreit und schreit wegen Raub­ko­pien und weg­bre­chende Umsätze. Und Jour­na­lis­ten freuen sich dar­über, weil sie in jedem Fall eine Story haben: Sie kön­nen der Indus­trie bei­ste­hen oder ihre Reak­tion als über­trie­ben bezeich­nen. Die Wahr­heit ist, dass die­ses Pro­ze­dere nicht mehr ist als eine Zir­kus­num­mer. Denn in Wahr­heit hat die Indus­trie den Kampf gegen Raub­ko­pien ver­lo­ren und abge­hakt. Digi­tal wird längst umarmt und Strea­ming ist der neue Heils­brin­ger der Industrie.

wei­ter­le­sen bei Musik­hö­ren in der Zukunft: Ein Haus­be­such bei Simfy | Basic Thin­king.

Veranstaltung: Green Publishing — Herausforderung und Chance für Verlage

Unter dem Label „Green Publis­hing“ haben sich Vor­rei­ter der Bran­che zusam­men­ge­tan und suchen gemein­sam nach Wegen, um Bücher, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten nach­hal­ti­ger her­zu­stel­len und zu ver­le­gen. Das vom Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rium unter­stützte Pro­jekt „Nach­hal­tig Publi­zie­ren – Neue Stan­dards für die Ver­lags­bran­che“ will die Ver­lage für ihre Ver­ant­wor­tung sen­si­bi­li­sie­ren, in einem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zess mit der Bran­che neue Stan­dards für nach­hal­ti­ges Publi­zie­ren ent­wi­ckeln und das gebün­delte Wis­sen allen Inter­es­sier­ten zugäng­lich machen. Dabei wer­den zunächst die aus Sicht des Umwelt­schut­zes rele­van­tes­ten Teile des Pro­duk­ti­ons­pro­zes­ses unter die Lupe genom­men: die Papier­ge­win­nung und der Druck.

Die Auf­takt­ver­an­stal­tung „Green Publis­hing – Her­aus­for­de­rung und Chance für die Ver­lags­bran­che“ fin­det am 12.10.2011 von 16.00 bis 17.45 Uhr auf der Frank­fur­ter Buch­messe 2011 im Rah­men des „Forum Ver­lags­her­stel­lung“ in Halle 4.0, Stand A 1320 statt.

(Rechte von Logo und Text lie­gen bei Nach­hal­tig Publi­zie­ren)

DER KLIMA – LÜGENDETEKTOR » Und weiter geht’s: Bilds Ökostrom-Bashing

Wie BILDs Stim­mungs­ma­che gegen Öko-Strom funk­tio­niert zeigt uns der Klima-Lügendetektor.

Nein, das Blatt erklärt wenig, son­dern macht vor allem Stim­mung. Das fängt an bei der unter­schwel­li­gen Frem­den­feind­lich­keit: Mehr­fach betont das Bou­le­vard­blatt, „deut­scher“ Strom werde „ins Aus­land ver­schenkt“. Ginge es Bild nur um Auf­klä­rung über ein ech­tes oder ver­meint­li­ches „Energie-Chaos“, wäre das kei­ner Erwäh­nung wert – denn für Netz­sta­bi­li­tät und Ver­sor­gungs­si­cher­heit ist es reich­lich irre­le­vant, ob über­schüs­si­ger Strom zu nega­ti­ven Prei­sen an Abneh­mer im In– oder Aus­land geht.

via DER KLIMA – LÜGENDETEKTOR » Blog Archive » Und wei­ter geht’s: Bilds Ökostrom-Bashing.

Alter Tagebau wird zum weltgrößten Solarpark

Nebenan habe ich grade gele­sen das unli­mited energy GmbH und safe­ray GmbH den Bau der (der­zeit) größ­ten Pho­to­vol­ta­ik­an­lage der Welt fer­tig­ge­stellt haben. Inmit­ten des alten Braun­koh­le­re­viers um Senf­ten­berg wurde über einem alten Tage­bau die­ser rie­sige Solar­park mit 78 MW Leis­tung pro Jahr inner­halb von nur 3 Mona­ten errich­tet. Es ist jedoch jetzt schon abseh­bar, dass die­ser Rekord nicht lange gehal­ten wer­den kann, pla­nen doch die USA den Bau einer 400 MW-Anlage.

Bei klimaretter.info gibts auch noch einen aus­führ­li­chen (deutsch­spra­chi­gen) Arti­kel zu die­sem Solarpark.

Bild­rechte lie­gen bei saferay

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen …

Das Han­dels­blatt berich­tet von einer höchst inter­es­san­ten Stu­die aus Ame­rika, die zum ers­ten Mal dar­stellt, wel­che Kos­ten durch die bei der Pro­duk­tion ent­ste­hen­den Umwelt­ver­schmut­zun­gen entstehen.

Das Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) misst zwar die aktu­elle wirt­schaft­li­che Pro­duk­tion, igno­riert aber die Umwelt­schä­den, die diese mit sich bringt. …

In der aktu­el­len Aus­gabe des »Ame­ri­can Eco­no­mic Review« beschrei­ben die Öko­no­men um Wil­liam Nord­haus (Yale) eine Methode, mit der sich die Effekte von Umwelt­ver­schmut­zung in BIP-Berechnungen ein­bauen lassen.

Beson­ders erschreckend:

Dem­nach ver­nich­ten min­des­tens sie­ben Bran­chen volks­wirt­schaft­lich mehr Werte, als sie schaf­fen, wenn man die Umwelt­schä­den berücksichtigt.

Beson­ders schlecht fällt die Bilanz für Koh­le­kraft­werke aus, die öko­no­misch fast dop­pelt so viel Scha­den anrich­ten wie Nut­zen stiften. …

Die For­scher betrach­ten nicht nur — wie bis­lang üblich — die posi­tive Wert­schöp­fung etwa von Strom­er­zeu­gern. Sie berück­sich­ti­gen auch die Fol­gen der Emis­sion von Kraftwerken, …

Spielzeugautos aus recycelten Plastikflaschen

Mar­tine Camil­lieri hat eine wun­der­schöne Kol­lek­tion von Spiel­zeug­au­tos aus recy­cel­ten Plas­tik­fla­schen ent­wi­ckelt. In einer Gale­rie zeigt Inha­b­i­tots eine der Krea­tio­nen. Mar­tine Camil­lieri ist eine Künst­le­rin und Auto­rin, die sich schon lange mit Kunst aus recy­cel­ten Mate­ria­lien beschäf­tigt. Auch die vor­ge­stell­ten Autos sind natür­lich nicht dafür gemacht, dass Klein­kin­der mit ihnen spie­len und sie in den Mund neh­men; es sind Kunstobjekte!

Recy­celte Autos (Bild von www.inhabitots.com)

Eis­wa­gen (Bild von www.inhabitots.com)

Wohnmobil(Bild von www.inhabitots.com)