Bier aus Holzfaserflaschen

Der däni­sche Bier­kon­zern Carls­berg will zusam­men mit Wis­sen­schaft­lern und einer Firma für öko­lo­gi­sche Ver­pa­ckun­gen eine öko­lo­gisch abbau­bare Fla­sche aus Holz­fa­sern entwickeln.

Wie genau die Fla­sche aus­se­hen wird, ist noch offen. Einen neuen »Look und Feel« ver­spricht Carls­berg aber schon jetzt.
Durch­sich­tig werde die Fla­sche jeden­falls nicht sein, erklärte der für die »Green Fiber Bottle« ver­ant­wort­li­che Mana­ger Hakon Lan­gen dem US-Magazin»Quartz«.
Dafür unzer­brech­lich und mit einer sicht­ba­ren Faserstruktur.

Bild: manager magazin

Bild: mana­ger magazin

Da man »keine Kom­pro­misse beim Geschmack« machen werde, wie Carls­berg betont, soll die Fla­sche innen beschich­tet aber den­noch vom Deckel bis zum Boden bio­lo­gisch abbau­bar sein.

Wann genau die Neu­ent­wick­lung auf den Markt kom­men wird, ist noch unge­wiss.
Für die Ent­wick­lung sind zunächst drei Jahre angelegt.

Dann heißt es nicht mehr nur beim Kegeln »Gut Holz!« ;-)

Bundespreis Ecodesign

Wei­ter­den­ken – so lau­tet das dies­jäh­rige Motto des Bun­des­preis Ecode­sign, den das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rium und das Umwelt­bun­des­amt 2015 zum vier­ten Mal aus­lo­ben. Gesucht wer­den Pro­dukte, Dienst­leis­tun­gen und Kon­zepte, die durch ihre öko­lo­gi­sche und gestal­te­ri­sche Qua­li­tät über­zeu­gen. Wei­ter lesen…

Zur Teil­nahme am Wett­be­werb kann man sich bis zum 27. April 2015 online anmelden.

Aspirin — Verpackung mit Bildschirm

Für die Markt­ein­füh­rung der neuen Aspi­rin Tablet­ten stat­tete Edel­mann eine Teil­auf­lage für interne Pro­mo­ti­ons mit Miniatur-Bildschirmen aus. Auf­ge­spielte Filme erklä­ren die Dar­rei­chungs­form, Her­stel­lung, Anwen­dung und Wir­kung des neuen Aspirin.

Für Edel­mann ist die Ver­pa­ckung mit Bild­schirm für die Multi-Channel-Kommunikation nicht neu: Bereits auf der inter­pack 2014 prä­sen­tierte der Ver­pa­ckungs­her­stel­ler inno­va­tive tech­no­lo­gi­sche Kon­zepte, mit denen die Ver­pa­ckung völ­lig neue Auf­ga­ben über­neh­men kann.

Umweltfreundliche Karten auf der Paperworld

Die dies­jäh­rige Paper­world hat gezeigt: Umwelt­freund­li­che Kar­ten sind im Trend.

Das Unter­neh­men rif­letto hat sich auf fili­grane Kunst­werke aus Papier spe­zia­li­siert.
Neben Bäu­men, Schmet­ter­lin­gen und Blu­men, deren Wir­kung je nach Farbe und Struk­tur des Hin­ter­grund­blat­tes vari­iert, gibt es Fili­gran gelaserte Pop-Up Kar­ten mit gan­zen Stadt­pan­ora­men oder Archi­tek­tur­mo­ti­ven bekann­ter Bau­werke – mit prä­zi­sen archi­tek­to­ni­schen Details.rifletto01

Jedes Motiv wird mit einem Laser ins Papier geschnit­ten und spä­ter handgefaltet.Für die Kar­ten wird nach Angabe des Unter­neh­mens nur FSC-zertifiziertes Papier verwendet.

Wei­tere High­lights der dies­jäh­ri­gen Paper­world hat das Bör­sen­blatt zusam­men gefasst.

So gibt es Kar­ten­se­rien von Zin­tenz jetzt auch in Deutsch­land. Der nie­der­län­di­sche Ver­lag ver­spricht: alles 100 Pro­zent Bio. Gedruckt wird im Off­set ohne Was­ser und Tin­ten auf der Basis von pflanz­li­chem Öl.

Das Schwei­zer Unter­neh­men The gva schwört auf Bam­bus – das Natur­ma­te­rial liegt gut in der Hand und hat bei allen, die gern nach­hal­tig ein­kau­fen, einen guten Ruf. Die Kar­ten von The gva wer­den CO2-neutral her­ge­stellt, wie­gen im DIN A6-Format durch­schnitt­lich 39 Gramm und sind 1,5 Mil­li­me­ter dick.

Nachhaltig produzierte Kondome

Kon­dome sind meist nur Mit­tel zum Zweck, nicht beson­ders beliebt und der Kauf ist vie­len unan­ge­nehm. Das soll jetzt anders wer­den: Das Social Star­tup »ein­horn con­doms« hat es sich zum Ziel gesetzt, das welt­weit erste faire und nach­hal­tig pro­du­zierte Kon­dom in ein­zig­ar­ti­gen Ver­pa­ckun­gen auf den Markt zu brin­gen. Am 03. Februar beginnt das Crowd­fun­ding auf Start­next, Min­des­tens 50.000€ sol­len ein­ge­sam­melt wer­den, damit ein­horn eine Kautschuk-Kooperative in Malay­sia star­ten kann.

Der Gedanke, der hin­ter ein­horn steckt, ist ein­fach: Außer­ge­wöhn­li­ches Design für ein all­täg­li­ches Lifestyle-Produkt ver­bun­den mit fai­rem Busi­ness. Wal­de­mar Zei­ler, Mit­be­grün­der von ein­horn: »Mit ein­horn schaf­fen wir nicht nur Trans­pa­renz für die gesamte Pro­duk­ti­ons­kette, son­dern reinves­tie­ren zudem 50 Pro­zent des Gewinns in soziale und öko­lo­gi­sche Pro­jekte wie z.B. Sexu­al­auf­klä­rung für Jugend­li­che oder die faire Bezah­lung der Kautschukbauern.«

Das einhorn-Kondom soll aber nicht nur anders pro­du­ziert wer­den — es soll auch anders aus­se­hen als die bis­he­ri­gen. So soll es zum Lifestyle-Produkt mutie­ren. Dafür haben die Initia­to­ren ein beson­de­res Ver­pa­ckungs­de­sign ent­wi­ckelt. Es erin­nert an eine Chip­stüte, bedruckt mit anspre­chen­den Bil­dern und Illus­tra­tio­nen von nam­haf­ten Foto­gra­fen und Künst­lern. Das sei »nut­zer­freund­lich, öko­lo­gisch und sexy«, heißt es im Video.

Recycling von Verpackungen

Bis 2016 wird in Frank­reich eine Wie­der­ver­wer­tungs­quote von 70 Pro­zent erwartet.

Etwas über 12 Mio. t Ver­pa­ckun­gen fal­len in Frank­reich jähr­lich an. Den größ­ten Anteil bil­den gewerb­li­che Kar­ton­ver­pa­ckun­gen, Glas­ge­fäße und Holz­pa­let­ten. Wäh­rend die Ent­sor­gung bei gewerb­lich gebrauch­ten Ver­pa­ckun­gen im Ein­zel­fall orga­ni­siert wer­den kann, besteht für Ver­pa­ckun­gen, die beim End­kun­den anfal­len, ein dem deut­schen »grü­nen Punkt« ver­gleich­ba­res Sam­mel– und Ent­sor­gungs­sys­tem. Im Jahr 2015 dürf­ten rund 8,4 Mio. t Ver­pa­ckun­gen dem Recy­cling zuge­führt wer­den. Wei­ter lesen…

Biokunststoff für Verpackungen

Laut Fraun­ho­fer ISC wird Bio­kunst­stoff für Ver­pa­ckun­gen bis­her kaum ein­ge­setzt. Die bis­her ent­wi­ckel­ten Bio­kunst­stoffe schüt­zen die Ware nicht aus­rei­chend vor Gerü­chen, Sau­er­stoff und Wasserdampf.

Fraunhofer-Forscher ent­wi­ckeln nun in einem EU-Projekt ein kom­pos­tier­ba­res, bio-abbaubares, funk­tio­nel­les Mate­rial, um Bio­kunst­stoffe zu beschich­ten. So wer­den neue Ein­satz­mög­lich­kei­ten für umwelt­freund­li­che Ver­pa­ckun­gen möglich.

Den For­schern vom ISC half ein Blick in die Natur, um diese Lösung zu ent­wi­ckeln: »Wir ver­wen­den in unter­schied­li­chen Rezep­tu­ren Natur­stoffe, die bio­lo­gisch abbau­bar sind und von sich aus eine gute Bar­rie­r­e­wir­kung ent­fal­ten«, erklärt Amberg-Schwab.

Für die neu­ar­ti­gen Bio­or­mo­cere modi­fi­zier­ten die For­scher Bio­po­ly­mere wie Cel­lu­lose und Chi­to­san che­misch so, dass man sie ver­ar­bei­ten kann. Gebun­den wer­den diese Stoffe durch ein anor­ga­ni­sches Gerüst aus Sili­zi­um­di­oxid, das wie­derum selbst über gute Bar­rie­re­ei­gen­schaf­ten ver­fügt. Die­ses Gerüst zer­fällt zwar nicht im natür­li­chen Abbau­pro­zess wie alle ande­ren ver­wen­de­ten Natur­stoffe, doch blei­ben beim Abbau nur kleine Reste von Sili­zi­um­di­oxid, sprich Sand, übrig. Wei­ter lesen..

Umweltfreundliche Etiketten

Um die Umwelt­be­las­tung durch Ver­pa­ckungs­eti­ket­ten zu redu­zie­ren, wol­len L’Oreal Ame­ri­cas und Avery Den­ni­son gemein­sam deren Lebens­zy­klus unter­su­chen. In einem ers­ten Schritt führ­ten sie eine Bewer­tung mit Avery Den­ni­son Green­print durch, einer Öko­bi­lanz­me­thode, die zeigt, das die Ver­wen­dung dün­ne­rer Eti­ket­ten­ma­te­ria­lien die Umwelt schont.

Die Greenprint-Methode bie­tet laut L’Oreal und Avery Den­ni­son die Mög­lich­keit, Aus­wir­kun­gen der ver­wen­de­ten Eti­ket­ten­ma­te­ria­lien zu ana­ly­sie­ren – von der Roh­stoff­ge­win­nung über die Ver­ar­bei­tung bis hin zur Ent­sor­gung der Eti­ket­ten.
Durch das Auf­zei­gen der größ­ten Umwelt­be­las­tun­gen kön­nen Lösun­gen für deren Ver­rin­ge­rung ent­wi­ckelt wer­den. Green­print, eine seit 2010 beste­hende Öko­bi­lanz­me­thode, sei das erste Instru­ment die­ser Art für die Eti­ket­ten­bran­che, so Avery Dennison.

Avery stellt bereits ver­schie­dene umwelt­freund­li­che Eti­ket­ten her, unter ande­rem FSC-zertifizierte Eti­ket­ten, auch Selbst­kle­bee­ti­ket­ten aus 100% Recy­cling­ma­te­rial, die was­ser­lös­li­chen, umwelt­freund­li­chen Kleb­stoff enthalten.

Studie: Nachhaltigkeit bei Verpackungen

In Zusam­men­ar­beit mit dem IPV — Indus­trie­ver­band Papier– und Foli­en­ver­pa­ckung — hat die renom­mierte WHU Otto Beis­heim School of Manage­ment in Vallendar/Düsseldorf eine umfas­sende Stu­die zur Nach­hal­tig­keit am Bei­spiel der Ver­pa­ckung erstellt. Die Ergeb­nisse wur­den durch ein Sus­taina­bi­lity Lab ermit­telt und jetzt prä­sen­tiert. Ein zen­tra­les Ergeb­nis ist, dass Kon­su­men­ten ein gro­ßes Inter­esse an dem Thema Nach­hal­tig­keit haben. Spe­zi­ell bei Ver­pa­ckun­gen fehle es den Ver­brau­chern aber an Infor­ma­tio­nen und Ori­en­tie­rungs­kri­te­rien, was den Nach­hal­tig­keits­wert von Ver­pa­ckungs­op­tio­nen betrifft. Wei­ter lesen…

Upcycling von Tontöpfen

Bild: alwaysintrend.com

Bild: alwaysintrend.com

Kaputte Ton­töpfe muss man nicht ent­sor­gen. Ein paar Pflan­zen, Steine und altes Spiel­zeug und es wer­den ent­zü­ckende kleine Gär­ten daraus.

Aber auch für aus­ran­gierte Tee­kan­nen, Hüte, Schuhe, alte Lam­pen und vie­les andere gibt es bei Always in Trend krea­tive Anregungen.