Parterreblog

Erste Papp-Stecktaschen mit Loch verkauft

18. Mai 2012 Keine Kommentare

Seit über einem Monat haben wir schon unsere Steck­ta­sche mit Loch­st­an­zung im Ange­bot unse­res Web­shops, ohne dass einer unse­rer Kunde sie bestellt hätte. Ges­tern kam die 1. Bestel­lung! Toll!
Ich/wir hatte(n) mir schon Gedan­ken gemacht, ob wir womög­lich das fal­sche Pro­dukt ins Sor­ti­ment genom­men haben. Denn was uns gefällt, muss ja nicht unbe­dingt auch den Kun­den gefal­len ;-)
Mir gefiel gerade die Loch­st­an­zung gut, weil man dadurch die Beschrif­tung bzw. das Label des Daten­trä­gers sehen kann. Auf die Art hat man eine kos­ten­güns­tige Indi­vi­dua­li­sie­rung ohne die Ver­pa­ckung sei­ner Scheibe bedru­cken zu müs­sen (was schwie­rig ist, bei klei­nen Auflagen).

Hier die tech­ni­schen Daten:

  • Loch­st­an­zung 85 mm
  • Mate­rial: Recycling-Karton (Kraft­kar­ton) 283g/qm aus 100% Altpapier
  • Zer­ti­fi­kat: Blauer Engel
  • in die Stecktasche/Papphülle passt eine CD oder DVD in Stan­dard­größe (also 12 cm Durchmesser)
  • Farbe: braun/natur (sieht sehr »öko« aus)

P.S.: Wär lie­ber die Papp-Stecktasche ohne Loch mag, die gibts hier zum Bestel­len :-)

… und Bilder:

Steck­ta­sche mit Dummy-CD und 85 mm Lochstanzung

2 Steck­ta­schen mit Dummy-CD und 85 mm Lochstanzung

Bombenstimmung…

16. Mai 2012 Keine Kommentare

…kön­nen Sie jetzt mit Ihren selbst­ge­bas­tel­ten Seed­bombs ver­brei­ten. Die Samen­bom­ben gibt es nicht nur zu kau­fen, Sie kön­nen sie auch mit Ihrer selbst kre­ier­ten Pflan­zen­mi­schung selbst basteln.

Die Ver­brei­tung der Aus­saat­tech­nik der Samen­bom­ben geht mit eini­ger Wahr­schein­lich­keit auf den japa­ni­schen Reis­bau­ern Masa­nobu Fukuoka zurück. Die­ser hatte seine Methode der nendo dango (Samen­ku­gel) nach dem Ende des zwei­ten Welt­kriegs ins­be­son­dere für die Direkt­aus­saat von Reis und Gerste auf sei­nen dau­er­haft ohne zu pflü­gen bestell­ten Fel­dern entwickelt.

Uto­pia hat eine Bas­tel­an­lei­tung für die Samen­bom­ben ins Netz gestellt.

Damit sol­len wer­den aller­dings keine Fel­der bewirt­schaf­tet son­dern ein biss­chen Gue­ril­la­g­ar­de­ning betrei­ben wer­den — damit es in Stadt und Land ein biss­chen grü­ner und bun­ter wird.

Unbe­dingt nachmachen!

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Sind wir nicht alle ein bisschen böse?

13. Mai 2012 Keine Kommentare

Zur Zeit tobt ja durchs Inter­net, naja, zumin­dest durchs deutsch­spra­chige Inter­net, eine heiße Debatte über eine längst über­fäl­lige Reform des Urhe­ber­rechts. Ganz undeutsch und eigent­lich völ­lig mensch­lich, wird da auch rich­tig unsach­lich und fies gefoch­ten; mit Unter­stel­lun­gen, Stel­lung­nah­men, State­ments, Beschimp­fun­gen und wer weiß, was noch alles kommt. Eines der arro­gan­tes­ten, über­heb­lichs­ten und fie­ses­ten State­ments haben 1.500 Buch­au­to­ren los­ge­las­sen (Wir sind die Urhe­ber!).

In Reak­tion auf das State­ment der 1.500 hat Anne Schüs­s­ler ein Pos­ting ver­öf­fent­licht (Ich bin die Böse), das mit zum Bes­ten gehört, was ich bis­her zum Thema gele­sen haben. Sie beschreibt darin ihre und also auch unsere Posi­tion gegen­über den Urhe­bern (Auto­ren, Musi­kern, Fil­me­ma­chern etc.), die uns als gei­zig und gie­rig beschimp­fen, obwohl wir ihre Bücher kau­fen, Kon­zerte besu­chen, Kinos und Aus­stel­lun­gen besu­chen. Sie zeigt auch wie sich die Medi­en­nut­zung ver­än­dert hat, näm­lich die Medi­en­nut­zung abhän­gig vom Geld, dass uns für all die Kul­tur­gü­ter zu Ver­fü­gung steht. Davon aus­ge­hend, dass jeder von uns ein mehr oder weni­ger fes­tes monat­li­ches Bud­get für Bücher, Filme, Musik etc. zur Ver­fü­gung hat, ver­teilte es sich frü­her auf weni­ger »Urhe­ber« als heute, wo wir Dank des Inter­nets auch an unbe­kann­tere Künst­ler her­an­kom­men und die Aus­wahl ein­fach grö­ßer ist.

Aber bevor ich mir hier wei­ter einen abstot­tere, hat es Anne so beschrie­ben, wie auch ich es jeder­zeit unter­schrei­ben würde. Daher Annes Ich bin die Böse lesen und wei­ter verteilen!

P.S.: Was ich bei die­sem State­ment der 1.5000 gar nicht ver­ste­hen, ist das sie so tun, als wären sie nur Urhe­ber und nicht auch Leute, die selbst Kunst und Kul­tur »kon­su­mie­ren«. Machen die Kunst bis das Was­ser im A*** kocht, ohne jemals Bücher zu lesen, Filme zu gucken oder Musik zu hören? Wie bigott ist das denn?

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Punkrock von Notfallstartdiskette im PacNo. 2

3. Mai 2012 Keine Kommentare

Mat­thias von Not­fall­start­dis­kette hat sich vor kur­zem seine PacNo. 2 bei uns besorgt und sie krea­tiv umge­stal­tet. Wir haben uns rie­sig über seine Mail gefreut und zei­gen euch unten, was er aus sei­nen PacNo.›s gemacht hat.

Auf die Vor­der­seite außen und innen kamen Auf­kle­ber und in die Tasche vorn hat Mat­thias ein Book­let gesteckt. Die gebrannte und bedruckte CD fin­det natür­lich in der Schlitz­st­an­zung innen Platz. Auf die Rück­seite hat er die Titel­liste gestem­pelt. Und auch der Rücken wurde mit einem Stem­pel bedruckt. Cle­vere Idee und sehr schön umge­setzt wie ich finde.

Denn genau dafür haben wir diese Ver­pa­ckung ja auch ent­wi­ckelt. Ihr sollt sie in klei­nen Stück­zah­len kau­fen kön­nen und so indi­vi­du­ell gestal­ten, wie ihr möch­tet.
Ins Fens­ter vorne passt eine Cover­card oder ein Book­let (For­mat 120 x 120 mm) und in den Schlitz innen kommt der Daten­trä­ger (CD oder DVD). Die Schei­ben kann man ent­we­der selbst bren­nen und mit Light­scribe beschrif­ten oder man lässt sie bren­nen und bedru­cken (z.B. bei uns).
Das PacNo. selbst ist aus brau­nem Recy­cling­kar­ton und weder bedruckt noch lackiert noch sonst irgend­was. Damit ihr die Mög­lich­keit habt, es selbst zu bedru­cken, zu bekle­ben, zu bes­tem­peln, zu bema­len, zu besprü­hen oder zu beschriften.

Und? Habt ihr auch selbst gestal­tete CD-Verpackungen? Dann her damit! Steck­ta­sche, PacNo. 2 oder PacNo. 3 spielt dabei keine Rolle. Wir stel­len eure Ver­pa­ckun­gen hier im Blog und auf Face­book vor.

Wir bedan­ken uns bei Mat­thias für die Geneh­mi­gung seine Fotos ver­wen­den zu dür­fen. Danke.

KategorienCD, Verpackung + Design Tags: , ,

Deutschland liebt die CD

19. April 2012 Keine Kommentare

Der Bun­des­ver­band Musik­in­dus­trie seine Zah­len für das Geschäfts­jahr 2011 vor­ge­stellt. Und Basic­t­hin­king schreibt unter ande­rem dazu:

Simfy, Spo­tify und Co. sind die Hoff­nungs­trä­ger der Indus­trie. Flo­rian Drü­cke, der Geschäfts­füh­rer des Bun­des­ver­bands Musik­in­dus­trie (BVMI), nennt sie eine “Brü­cke zum lega­len Musik­kon­sum”. Das klingt mar­kig, aber wir soll­ten uns dar­über freuen: Wir haben inzwi­schen eine Musik­in­dus­trie, die sich über den Zukunfts­markt Online freut, statt sich an der CD fest­zu­klam­mern. Das tut dafür ihr. Drü­cke sagte näm­lich auch die­sen erstaun­li­chen Satz: “Deutsch­land liebt die CD. Sie ist der Fels in der Brandung.”

Und warum das so ist, könnt ihr bei basic­t­hin­king wei­ter lesen.

Wir von Par­terre­me­dia lie­ben sie, weil wir unser Geld mit Pro­jek­ten ver­die­nen, die auf CD und DVD publi­ziert und ver­trie­ben wer­den. Bei uns gibt’s das ganze auch noch umwelt­freund­lich und zum fai­ren Preis.

Und eigent­lich haben wir mit »der Musik­in­dus­trie« rela­tiv wenig zu tun. Unter »der Musik­in­dus­trie« wer­den vor allem die gro­ßen Major-Labels (z.B. Uni­ver­sal, Sony etc.) ver­stan­den. Unsere Kun­den kom­men eher aus dem Bereich der Independet-Labels, Ein­zel­mu­si­ker, Fil­me­ma­cher, Hand­werk und Gewerbe.

KategorienCD, Vermischtes Tags: ,

Labdoo — Laptops für Kinder

16. April 2012 Keine Kommentare

Jedes Jahr wer­den Mil­lio­nen von Lap­tops welt­weit durch neue ersetzt. Eine große Menge Elek­tro­nik­schrott wird dadurch ver­ur­sacht… Diese Menge wächst schnell! Jeder kann sei­nen Teil dazu bei­tra­gen, indem er unge­nutzte Lap­tops über das soziale Netz­werk Lab­doo für Kin­der auf dem Pla­ne­ten zur Ver­fü­gung stellt.

Lab­doo sucht aus­ge­mus­terte, funk­ti­ons­fä­hige Lap­tops, die von Frei­wil­li­gen mit Linux (ubuntu), Lern­soft­ware Edu­buntu und einen Wikipedia-Subset gemäß SOS Child­ren UK wie­der fit gemacht wer­den.
Koor­di­niert wer­den die Aktio­nen über die Lab­doo Web­platt­form. Jeder kann sich ein­brin­gen, ob als Lap­top­spen­der, IT-Unterstützer oder in der Logis­tik (Lage­rung oder Trans­port der Lap­tops zu den Hilfs­pro­jek­ten).
Gestar­tet an der Uni­ver­si­tät von Kali­for­nien wurde Lab­doo zu einer welt­wei­ten Inter­net­com­mu­nity. Lab­doo ist der ökolo­gi­sche Ansatz sehr wich­tig:
 – die Ein­spa­rung von Res­sour­cen
 – CO2-neutrale Trans­porte durch Frei­wil­lige zu den Hilfs­pro­jek­ten
 – Rück­ho­lung und umwelt­ge­rech­tes Recy­cling von defek­ten Laptops.

Im Gegen­satz zu ande­ren Hilfs­pro­jek­ten wer­den bei Lab­doo aus­schliess­lich aus­ge­mus­terte Lap­tops benutzt — es müs­sen keine Res­sour­cen für die Pro­duk­tion neuer Lap­tops auf­ge­wen­det werden!

Ralf Hamm, ehren­amt­li­cher Hel­fer des Projekts:

»Labdoo.org möchte mit gespen­de­ten Lap­tops die „digi­tale Kluft“ für Kin­der und Schu­len welt­weit auf ökolo­gisch ver­ant­wor­tungs­volle Weise ver­rin­gern.
Es kommt aus­schließ­lich freie Soft­ware (Ed)Ubuntu auf den Rech­nern zum Ein­satz. Hinzu kom­men 126.000 kind­ge­rechte Wikipedia-Artikel, falls vor Ort kein Online­zu­griff mög­lich ist. Die Trans­porte zu den Hubs und Schu­len erfol­gen mög­lichst CO2 neu­tral durch Frei­wil­lige.
Ver­sa­gen die Lap­tops irgend­wann ihren Dienst, wird ent­we­der eine Repa­ra­tur oder die umwelt­freund­li­che Ent­sor­gung des defek­ten Gerä­tes in die Wege gelei­tet. So soll neben der Hilfe in Bil­dungs­pro­jek­ten auch die fort­wäh­rende Ent­ste­hung von Elek­tro­schrott ein­ge­dämmt wer­den, der durch den raschen tech­ni­schen Fort­schritt entsteht.«

KategorienNatur + Umwelt, Recycling Tags:

Neu im Sortiment: Stecktasche mit Lochstanzung

10. April 2012 Keine Kommentare

Ganz neu, ganz frisch und eben erst ein­ge­trof­fen ist unsere Steck­ta­sche mit einer 85 Mil­li­me­ter gro­ßen Loch­st­an­zung. Diese Loch­st­an­zung bie­tet euch den unschätz­ba­ren Vor­teil, dass ihr euren Daten­trä­ger (CD, DVD oder Blu-ray) geschützt auf­be­wah­ren könnt und trotz­dem der Labelauf­druck sicht­bar bleibt. Ihr braucht also nicht mehr die Papp-Stecktasche zu beschrif­ten, son­dern nur noch eure Silberscheibe.

Der Kraft-Karton die­ser Steck­ta­sche ist das­selbe Mate­rial wie die geschlos­se­nen Steck­ta­sche, aus 100% Alt­pa­pier pro­du­ziert und mit dem Blauen Engel zer­ti­fi­ziert.

Den Füch­sen unter euch ist sicher auf­ge­fal­len, dass die Steck­ta­sche mit Loch etwas teu­rer ist, als die ohne Loch. Das liegt ein­fach daran, dass bei der Her­stel­lung mehr Arbeits­schritte nötig sind: Das Stan­zen und anschlie­ßende soge­nannte Aus­bre­chen der Lochstanzung.

Hier noch­mal die Eck­da­ten:

  • brau­ner Natur­kar­ton (aus 100% Alt­pa­pier, Zer­ti­fi­kat Blauer Engel)
  • For­mat 125 x 125 mm
  • Loch­st­an­zung: 85 mm Durchmesser
  • für CD oder DVD in Stan­dard­größe (12 cm Durchmesser)
  • unbe­druckt, naturbraun
  • sehr robust, viel­sei­tig verwendbar

Hier könnt ihr die Steck­ta­schen jetzt im Shop bestellen.

… und noch was zum Gucken:

Was macht die Kunst?

10. April 2012 Keine Kommentare

Blog­tipp: Der Künst­ler­hof Alt Liet­zow 12 infor­miert in sei­nem Blog nicht nur über aktu­elle Ter­mine aus der Kul­tur­szene, Arti­kel zum aktu­el­len Gesche­hen in der Kunst­szene, Künst­ler­por­traits und die bebil­derte Geschichte des Künst­ler­hofs machen das Blog immer wie­der lesenswert.

KategorienKulturtipps, Vermischtes Tags:

Gibt es eine Nachhaltigkeitslüge?

8. April 2012 Keine Kommentare

Sebas­tian Nerz von den Pira­ten hat in der FAZ über die »Nach­hal­tig­keits­lüge« geschrie­ben (schon etwas län­ger her). Anlass für sei­nen Bei­trag war eine Dis­kus­sion auf einem Wirt­schafts­fo­rum in Reut­lin­gen unter ande­rem mit Vol­ker Wis­sing, dem stell­ver­tre­ten­den Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der FDP im Bun­des­tag, und Mein­hard Mie­gel über „Deutsch­land auf dem Weg in die Armut“. Nerz kri­ti­siert vorab den infla­tio­nä­ren Gebrauch des Wor­tes »Nach­hal­tig­keit« (…wurde häu­fig genug in den ver­gan­ge­nen Jah­ren als „Unwort des Jah­res“ vor­ge­schla­gen), was ich über­flüs­sig finde, weil es viel wich­ti­ger ist über Inhalte zu dis­ku­tie­ren als über Begriffe (,die natür­lich immer auch miss­braucht wer­den können).

Viel düs­te­rer sieht er hin­ge­gen die Zukunft für uns als Mensch­heit und ihre zur Ver­fü­gung ste­hen­den Ressourcen.

Um unse­ren aktu­el­len Lebens­stil bei­zu­be­hal­ten, ver­brau­chen wir etwa das 2,7-fache des­sen, was unser Pla­net hergibt.

Ich weiß nicht, ob diese Zahl stimmt. Das spielt auch keine Rolle, weil wir das seit Jahr­zehn­ten wis­sen. Viel­leicht wird die Zahl sogar noch grö­ßer, weil die Men­schen aus den soge­nann­ten Ent­wick­lungs– und Schwel­len­län­dern auch nach wür­di­gem und kom­for­ta­blen Lebens­stil streben.

Nach dem Auf­zäh­len vie­ler düs­te­rer Pro­gno­sen, kommt Nerz zu dem Schluss, es müsste ein Schlusstrich gezo­gen werden:

Die schwie­rigste Erkennt­nis dürfte ver­mut­lich sein, dass unser der­zei­ti­ger Lebens­stil und unser mate­ri­el­ler Lebens­stan­dard eben nicht nach­hal­tig ist. Wir ver­brau­chen zu viel. (…)
Egal, ob es um rege­ne­ra­tive Ener­gien geht, bei denen uns sel­tene Erden aus­ge­hen, oder um Erdöl, bei dem wir gerade die letz­ten Ex-Dinosaurier in die Autos tan­ken: Irgend­wann gibt es ein Ende. Aber wir müs­sen jetzt schon den Schluss­strich zie­hen und abrechnen.

Diese »Schlussstrich-Forderung« gibt es schon seit den Anfän­gen der indus­tri­el­len Revo­lu­tion, glaube ich. Und sie bringt uns auch kein Stück wei­ter. Genauso wenig wie das Auf­zäh­len von Miss­stän­den, düs­te­ren Pro­gno­sen und Appel­len an die Men­schen ihr Ver­hal­ten zu ändern.

Ich denke, dass auch die­ser Bei­trag, wie viele andere zum sel­ben Thema, von nicht ganz kor­rek­ten Annah­men aus­geht: Es wird der der­zei­tige Stand des Wis­sens, der Tech­no­lo­gie und der Gesell­schaft linear in die Zukunft ver­län­gert, ohne zu berück­sich­ti­gen, dass es in der Zukunft neue Mate­ria­lien und neue Tech­no­lo­gien geben wird, die die Pro­bleme von heute lösen (z.B. Sel­tene Erden oder Strom­spei­cher­ver­fah­ren) kön­nen. Es wird davon aus­ge­gan­gen, es würde für unsere heu­ti­gen Pro­bleme in Staat (Über­schul­dung) und Gesell­schaft (Über­al­te­rung, Armut) keine Lösung geben, ja wir täten nicht ein­mal danach suchen. Das stimmt ein­fach nicht.

Nerz Hal­tung, die in sei­nem Bei­trag durch­scheint, ist mir zu fata­lis­tisch und zu pes­si­mis­tisch. Wir soll­ten opti­mis­tisch sein. Wir haben allen Grund dazu.

Links:

Kreativ: Was Kunden mit ihren PacNo. 2 anstellen

3. April 2012 Keine Kommentare

Wirk­lich »anstel­len« im Sinne von Unfug trei­ben, tun unsere Kun­den natür­lich nichts ;-)
Doch die über­aus nette Dankes-Mail von Chris­toph (O Grace­ful Musing’s Bur­den) ent­hielt auch einen Link auf einen Post in sei­nem Blog Cata­ract of Sounds.

Aus die­sem Post habe ich mal die Fotos in unse­ren Blog gestellt, um zu zei­gen wie krea­tiv das PacNo. 2, das Chris­toph Anfang März bei uns gekauft hat, umge­stal­tet wer­den kann.

Von Hand beschrif­tet wur­den die Titel­seite, der Rücken und die linke Innen­seite des PacNo. 2. In das Fens­ter auf der Vor­der­seite hat Chris­toph ein Foto gescho­ben und auf die Rück­seite ein ande­res Foto geklebt.

Wir haben uns übri­gens echt über Chris­tophs Mail und seine Fotos gefreut, weil wir nur sel­ten erfah­ren, was unsere Kun­den mit ihren Ver­pa­ckun­gen »anstellen«.

Falls ihr also mögt, schickt uns eure Fotos an service@natuerlich-verpacken.de. Wir wer­den sie dann hier ver­öf­fent­li­chen, wenn ihr wollt und das erlaubt.